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Als Caterer

Auch wer keinen eigenen Garten hat, kann Gutes für Insekten tun.

Platz ist in der kleinsten Hütte

Auch ohne Garten kann man ein attraktiver Gastgeber für Bestäuber sein. Bepflanze z.B. Kübel auf deiner Terrasse oder Kästen und Ampeln auf deinem Balkon. Durch nach außen und innen angebrachte Balkonkästen lässt sich die Fläche für Pflanzen stark vergrößern und die Vielfalt steigern. Setzt man dann noch flachwurzelnde und trockenresistente Blumen ein, haben die Bienen und du ebenfalls lange Freude daran. Viele Bienenarten freuen sich auch über blühende Küchenkräuter wie etwa Thymian oder Schnittlauch.

Denke in die Höhe

Mit dem Anlegen von Dachgärten oder einer Fassadenbegrünung schafft man aktiv neue Lebensräume insbesondere für Insekten und Vögel. Auf diese Weise verringert man den Verlust von Flächen durch Bebauung und ebenso die Zerschneidung von Landschaften. Der Bewuchs von Dächern und Fassaden ist für viele Privathäuser oder Carports möglich, vor allem aber bei gewerblichen und städtischen Bauten eine attraktive Maßnahme für den Umweltschutz. Mach dich für eine Begrünung in die Höhe stark und schaffe so blühende Oasen in bebauten Gebieten.

Schütze auch entfernte Biotope

Denke beim Schutz von Bestäubern nicht nur an deine unmittelbare Umgebung, sondern auch daran, wie du durch verantwortliche Kaufentscheidungen Lebensräume in der Ferne schützen kannst. Du kannst dich z.B. beim Gärtnern dazu entschließen, ausschließlich torffreie Erde zu verwenden. Die artenreichen Moore können so als ökologisches Biotop erhalten werden und dabei gleichzeitig ihre Aufgabe als wichtige CO2-Speicher im Klimaschutz wahrnehmen. Bei der Auswahl alternativer Substrate solltest du dich für lokale, natürliche Inhalte wie Gartenkompost entscheiden.